Bis zum nächsten Jahr, liebe Teichalm!

Für unser Jungvieh geht es wieder von der Alm in den Stall. Dabei ist der Almabtrieb in Österreich mit bunten Blumen und Bändern verbunden. Aber warum eigentlich?

Die Tiere werden vor dem Abtrieb geschmückt. Je nach Region mit Blumen, farbigen Bändern und Ästen. Die großen Glocken mit bestickten Bändern werden statt der Alltagsglocke verwendet. Damit wird der erfolgreiche Almsommer gefeiert und das alle Tiere und Menschen wieder gut im Tal angekommen sind. Passiert jedoch etwas und wird jemand verletzt oder verstirbt sogar, dann wird auf den Schmuck verzichtet.

Bei uns wird der Almabtrieb nicht so groß gefeiert. Unsere Jungtiere werden von Bauer Michael bequem mit einem „Kuh-Taxi“ (oder auch Viehanhänger) von der Alm nach Hause gebracht. Wir sind immer froh, wenn unser Nachwuchs nach einem schönen Almurlaub auf der Teichalm wieder gesund und munter am Hof ankommt.

Kuhle Grüße von der Teichalm,

eure KUHLEMUH

Kuhle Buchteln mit Vanillesauce

Zutaten Teig:

500 g Mehl

20 g Germ

2 Eier

1 Kaffeelöffel Salz

50 g Zucker

50 g Fett (Butter, zerlassen)

¼ l Milch (lauwarm)

Für die Fülle:

Marmelade

Nuss- oder Mohnfülle

60 g Fett (zum Wenden und für die Form)

Zutaten Sauce:

Eine Packung Vanillepuddingpulver

¾ Liter Milch

Zucker nach belieben

Zubereitung:

Zuerst wird der Teig vorbereitet: Dafür alle Zutaten des Teiges zu einem Teig verkneten und ca. 1 h Stunde gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und in kleine Quadrate schneiden. Dann die Fülle in die Mitte der Quadrate setzten und diese zusammenschlagen. Das Fett (wir verwenden Butter) für die Form zerlassen und in die Form geben. Die einzelnen Buchteln dann im Fett drehen und nebeneinander in die Form geben. Anschließend die Buchteln wieder gehen lassen und für ca. eine ¾ Stunde bei mittlerer Hitze goldbraun backen.

Während die Buchteln backen, wird die Vanillesauce zubereitet. Dafür einfach dem Rezept auf der Verpackung folgen aber einen ¾ Liter Milch verwenden.

Lasst euch die Buchteln schmecken.

Eure KUHLEMUH

Dingel Dongel auf der Alm

Bald geht der Almsommer für unseren Nachwuchs zu Ende. Währen sie auf der Alm sind, haben einige Kälber so ein kegelförmiges Ding um den Hals. Michael und Andrea sagen dazu „Glocke“. Aber warum haben einige Tiere so ein Ding um den Hals?

Damit sie der Bauer auf der weitläufigen Alm, die oft steil und auch mit Waldflächen bedeckt ist, leicht finden kann. Ihr müsst wissen, dass unser Nachwuchs auf der Alm nicht alleine ist, da sie der Bauer und die Bäuerin regelmäßig besuchen kommen um nachzusehen, ob es ihnen im Sommerurlaub auch gut geht.

Die Kälber brauchen die Glocken aber auch, damit sie sich beim Fressen der leckeren Gräser und Kräuter gegenseitig nicht verlieren. So müssen sie nicht immer aufschauen, sondern nur mehr dem Klang der Glocken folgen.

Ganz schön spannend das mit der Glocke! Auf unserer Facebook Seite findet ihr übrigens ein Video mit uns auf der Alm. Schaut vorbei!

Eure 

KUHLEMUH

Kuhle Nachspeise

Heute gibt es ein ganz ein einfaches Rezept: eine Erdbeercreme als schnellen Nachtisch oder als Alternative zum Eis.

Was ihr dafür braucht (ca. 4 Portionen):

250 g Topfen

150 g Joghurt

200 g Erdbeeren, frisch oder tiefgekühlt (oder andere Beeren)

ein Schuss Zitronensaft

Zucker nach Belieben

Den Topfen mit Joghurt in einer Schüssel gut verrühren. Dann legt ihr vier Erdbeeren für die Dekoration weg. Die restlichen Erdbeeren püriert ihr gemeinsam mit dem Zitronensaft. Jetzt rührt ihr das Erdbeerpüree unter die Topfenmasse und schmeckt es noch mit Zucker ab. Stellt die Masse dann kurz kalt und serviert es in Schüsseln mit den ganzen Erdbeeren dekoriert.

Da wäre ich ja fast gern ein Mensch bei den leckeren Aussichten.

Viel Spaß beim Nachmachen,

Eure KUHLEMUH

Was wir auf der Alm so machen

Unser Nachwuchs darf den Sommer auf der schönen Teichalm genießen. Dabei sind wir den ganzen Tag unterwegs und grasen gemütlich die Alm ab.

Was genau ist den eigentlich eine Alm? Eine Alm ist eine Fläche, die in den Sommermonaten als Weide dient sowie die dazugehörigen Gebäude.

Dabei ist die Almbeweidung eine extensive Weideform. Das bedeutet, dass die Weide nicht so oft wie möglich geschnitten und beweidet wird, sondern dass die Fläche genug Zeit hat, sich zu erholen. Durch diese Nutzungsart werden schwer zugängliche Flächen gepflegt und die Biodiversität im Vergleich zur intensiven Nutzung gefördert.

Wir pflegen also die Flächen und dürfen dabei den ganzen Tag draußen sein und uns den Bauch vollschlagen.

Also wir genießen unsere Zeit auf der Alm sehr.

Vielleicht bis bald auf der Teichalm,

eure KUHLEMUH

Quelle: alm-at Almwirtschaft Österreich

https://www.almwirtschaft.com/

Fruchtiger Himbeer-Topfen-Kuchen

Passend zum Sommerwetter gibt es heute ein Rezept für einen erfrischenden und kuhlen Kuchen:

Für den Teig:
200 gButter, weiche
220 gZucker
350 gMehl
1 Pck.Backpulver
4Eier
150 mlMilch
Für die Creme:
500 gTopfen mager
2 ELHonig, flüssig oder weich
2 ELZitronensaft
500 gSchlagobers
2 Pck.Sahnesteif
2 Pck.Vanillezucker
500 gHimbeeren, frisch oder TK, zum Belegen
Für den Guss:
250 gHimbeeren, frisch oder TK
2 Pck.Tortenguss
75 gZucker
250 mlWasser

Die Zutaten für den Teig zu einem Rührteig verarbeiten, in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech füllen, 30 Minuten bei 170 °C (Ober-/Unterhitze) backen und abkühlen lassen. Mit einem Esslöffel den Boden aushöhlen, dabei einen Rand von ca. 1 cm stehen lassen. Den Teig von der Aushöhlung in einer Schüssel grob zerkleinern.

In einer weiteren Schüssel Topfen, Honig und Zitronensaft mit einer Gabel verrühren. Das Schlagobers mit Sahnesteif und Vanillinzucker steif schlagen und unter den Topfen heben. Das Topfen-Gemisch auf den Kuchenboden streichen. 500 g Himbeeren darauf verteilen.

Die restlichen Himbeeren mit 250 ml Wasser pürieren und zusammen mit dem Tortenguss und 75 g Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. 3 Minuten abkühlen lassen und mit einem Esslöffel auf dem Kuchen verteilen.

Anschließend die ausgehöhlten Krümel darauf streuen, für ca. 2 Stunden kühl stellen und fertig ist der erfrischende Sommerkuchen.

Lasst ihn euch schmecken und zeigt uns euren Kuchen auf Facebook.

Eure Kuhlemuh

Was wir täglich auf den Tisch bekommen.

In einem der letzten Beiträge hab ich euch von unserer Belohnung nach dem Melken erzählt. Heute gibt`s Infos zu dem, was wir sonst so zu fressen bekommen.

Bei uns kommt hauptsächlich Silage und Heu auf den Tisch. Das Heu und die Grassilage kommen von unseren saftigen Wiesen rund um den Hof. Bevor es auf unseren Tisch kommt, wird die Gras- und Maissilage sowie eine leckere Getreidemischung in einer großen „Mischmaschine“ (Futtermischwagen) vermischt. So landet es danach frisch auf unserem Tisch. Zusätzlich kriegen wir auch duftendes Heu zum Knabbern für zwischendurch.

Was genau ist Silage? Das ist vergorenes Gras, welches nach der Mahd angewelkt, fest gepresst und danach luftdicht verschlossen wird. So werden die Nährstoffe im Futter konserviert und kommen sicher bei uns an. 

Und wie kommt das Futter jetzt auf unseren Tisch? Dazu findet ihr hier ein Video unserer „Mischmaschine“, welches Michael vor ein paar Jahren gemeinsam mit der Zeitschrift „Landwirt“ gedreht hat.

Futtermischwagen von Andrea und Michael

Kuhle Grüße,

Eure KUHLEMUH

Woher kommt das Grundfutter?

Damit wir das ganze Jahr über gutes Futter haben, ist in der warmen Jahreszeit bei uns am Hof immer viel los. Da wird nämlich gemäht: also das Grünland geschnitten.

Dafür fährt Michael mit dem Traktor und dem Mähwerk über unsere Wiesen und mäht das Gras in ca. 7 cm Höhe ab. Das Ganze passiert ca. 4 Mal im Jahr.

Wovon das abhängt? Vor allem vom Niederschlag und der Fläche selbst. Manche Wiesen sind entweder nicht so leicht zu mähen, weil sie relativ steil sind und können deshalb nicht sooft gemäht werden.

Anschließend bleibt das Gras liegen, bis es die richtige Restfeuchte hat und wird dann siliert oder zu Heu getrocknet und gelagert.

Das wars heute von mir. Ihr habt noch Fragen? Kein Problem, ab in die Kommentare damit.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Topfen einfach selber machen

Ihr habt richtig gehört: heute machen wir Topfen selber.

Was ihr dafür braucht:

  • 1 Liter kuhle Milch (Hier findet ihr die Standorte)
  • 200 g Sauerrahm oder Buttermilch (Hier geht’s zum Rezept für Sauerrahm, hier zum Rezept für Buttermilch)

Gebt die Milch in einen Topf, deckt sie zu und lasst sie für zwei Tage stehen. Dazwischen könnt ihr den Rahm abziehen. Was ihr damit machen könnt, findet ihr hier.

Wenn die Milch sauer geworden ist, heizt das Backrohr auf 50 Grad vor. Rührt den Sauerrahm oder die Buttermilch in die saure Milch ein und stellt das ganze in das Backrohr. Schaltet das Rohr dann ab und lasst den Topf für ca. 2-3 Stunden drinnen stehen.

Dann könnt ihr den Topf wieder herausnehmen und die Masse durch ein mit einem sauberen Tuch ausgekleidetem Sieb in eine Schüssel leeren. Jetzt habt ihr auf im Tuch den fertigen Topfen und in der Schüssel die Molke.

War doch ganz einfach, oder? Wir freuen uns, wenn ihr uns euren fertigen Topfen auf Facebook zeigt.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Ich habe mehr als nur einen Magen

Insgesamt habe ich nämlich vier. Wie viele wahrscheinlich schon wissen, bin ich eine Wiederkäuerin. Was das bedeutet? Nachdem ich das Futter einmal grob vorgekaut habe, kommt es in den Pansen und wird dort von Mikroorganismen weiter aufgespalten. Das ist wichtig, denn jetzt wird der Brei wieder zu meinem Gebiss befördert, wo ich das vorzerlegte Futter nochmal gründlich kaue. Die Pflanzenfasern sind nämlich ziemlich fest. Als Transportmittel fungiert der Netzmagen. Er transportiert das Futter solange hin und her bis es bereit ist für den Blättermagen. Das kann bis zu drei Tage dauern.

Wenn das Futter fein genug ist, lässt der Netzmagen die Masse in den Blättermagen. Dort werden die Nährstoffe und das Wasser aufgesogen.

Nachdem der Blättermagen fertig ist mit seinen Aufgaben, kommt das Futter in den eigentlichen Magen: dem sogenannten Labmagen. Hier passiert das gleiche wie im menschlichen Magen: Es werden die letzten festen Strukturen gelöst und das restliche Eiweiß aufgespalten.

Dann gelangt das Futter über Dünn- und Dickdarm als Kot nach draußen.

Das Futter trage ich also relativ lange mit mir herum. Ich kann aber ganz schön viel davon in meinem Pansen unterbringen, bis zu 60 kg gehen in dieses spannende Organ.

Jetzt habe ich ganz schön Hunger bekommen.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

https://www.bauernhof.net/verdauung-der-kuh/