Warum sich meine Milch verändert

Das letzte Mal hab ich euch ja erzählt, dass wir jetzt wieder auf der Weide sind. Das bedeutet auch, dass sich unsere Milch ein wenig verändert.

Durch die unterschiedlichen Fütterungen (hier kommt ihr zu meinem Futterbeitrag für die Winterfütterung) hat die Milch im Sommer eine andere Fettsäuren-Zusammensetzung als im Sommer.

Durch das frische Gras verändert sie sich nämlich zum Positiven und es sind mehr Omega 3 Fettsäuren in der Milch.

Und durch die Naturbelassenheit der Milch bekommt ihr das auch 1:1 weiter.

Ganz schön kuhl oder?

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Quelle: WEISS D., KIENBERGER H., EICHINGER H.M.(2006): Fettsäuremuster der Milch in Abhängigkeit praxisüblicher Fütterungsstrategien. Interdisziplinäres Symposium: Omega-3 Weidemilch – Chancen und Möglichkeiten für Milch- und Rindfleischerzeugnisse vom Grünland. Kempten 2006.

Wir dürfen raus

Wenn es das Wetter zulässt, haben wir die Möglichkeit, uns in unserem großen Auslauf auszutoben, in der Sonne zu stehen oder die Aussicht und die frische Luft zu genießen. Ab dem Spätsommer geht es für uns auch auf die Wiese. Wir können dann frisches Gras fressen, was uns richtig gut schmeckt und außerdem auch noch richtig gut für uns ist. Dort haben wir auch mehr Platz und können es uns so richtig gut gehen lassen.

Ihr werdet es auch in der Milch merken, dass wir draußen waren. Warum das so ist, lest ihr in meinen nächsten Beitrag.

Bis bald und kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Frühlingszwiebelaufstrich

Heute gibt es wieder ein kuhles Rezept von mir.

Was ihr dafür braucht:

250 g Topfen

3-4 Frühlingszwiebel

1-2 Esslöffel Joghurt

1-2 Esslöffel Butter

Salz und Pfeffer

Wie ihr ihn zubereitet:

Schneidet die Frühlingszwiebel in feine Scheiben. Verrührt Topfen, Joghurt und die zerlassene Butter, bis es eine homogene Masse ist. Rührt dann die Frühlingszwiebel unter. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist der Frühlingsaufstrich.

Lasst es euch schmecken!

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Gelbe Palette

Das letzte Mal hab ich euch ja alles über die weiße Palette erzählt. Heute ist die gelbe Palette dran.

In der gelben Palette findet ihr Butter und Käsesorten, die kein Frischkäse sind. Frischkäse heißt, dass der Käse keine Reifung hinter sich hat.

Also welche Produkte gehören jetzt in diese Palette? Butter und Butterfett, außerdem alle Käsesorten, die ihr euch so vorstellen könnt: Gouda, Tilsiter, Emmentaler oder Bergkäse.

Und schon wieder was dazugelernt. Das nächste Mal gibt es wieder ein Rezept von mir!

Bleibt gespannt! Bis dahin kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Weiße Palette – bitte was?

Ich hab heute was Lustiges gehört. Andrea hat zu Michael was von einer weißen Palette und Milch gesagt.

Natürlich habe ich mich dann gleich auf die Suche begeben und folgendes herausgefunden:

In der Milchwirtschaft wird zwischen der weißen und der gelben Produktpalette unterschieden. Das wiederum leitet sich von den Produktfarben ab.

Also zur weißen Palette zählen so Produkte wie Milch, Joghurt, Sauerrahm oder Frischkäse. Außerdem zählen da auch Frischkäsezubereitungen wie Krenfrischkäse oder Schnittlauchfrischkäse dazu. Das gleiche bei Joghurt und Milch. Auch wenn sie mit einem Geschmack versetzt ist, ist die Milch oder das Joghurt noch immer Teil der weißen Palette.

Einiges aus der weißen Palette könnt ihr auch ganz einfach mit meiner naturbelassenen Milch selber machen zB Joghurt, Sauerrahm oder Frischkäse.

Sehr interessant! Also ich hab wieder was Kuhles gelernt. Und ihr?

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Kuhle Faschingskrapfen

Ihr wolltet schon immer mal selber Faschingskrapfen machen? Hier findet ihr ein einfaches Rezept das besonders gut wird mit meiner naturbelassenen Milch.

Zutaten:

70 dag glattes Mehl (Typ 480)

30 dag griffiges Mehl (Typ 480)

14 dag Zucker

14 dag Butter

Vanillezucker

Salz

1/2 Liter Milch

2 Pkg Trockengerm

1 Würfel Frischgerm

Rum

Mit ca. 2 EL Mehl, Zucker und Milch sowie der Frischgerm ein Dampfl bereiten und gehen lassen.

Die trockenen Zutaten vermengen. Butter zerlassen, die Dotter, Milch sowie Rum hinzufügen.

Alles miteinander vermengen und einen Germteig bereiten. Nach dem Rasten den Teig zu Kugeln formen (ca. 6-8 dag schwer) und nochmals rasten lassen.

Anschließend schwimmend im Öl herausbacken und mit Marmelade füllen.

Gutes Gelingen bei euren kuhlen Krapfen wünscht euch

eure KUHLEMUH

Zimtschnecken

Für dieses kuhle Gebäck verwendet ihr am besten unseren Briocheteig. Dazu braucht ihr dann noch ca. 200 g Butter (sehr weich), Zimt (gemahlen), Zucker und ein wenig Nelken (gemahlen). Außerdem ein Ei zum Bestreichen.

Zuerst bereitet ihr den Briocheteig zu. Für die Zimtschnecken lass ich ihn zweimal gehen, denn dann wird der Teig feinporiger. Sobald er also ein zweites Mal aufgegangen ist, knetet ihr ihn noch einmal ordentlich durch und rollt ihr dann zu einem Viereck aus.

Mischt nun nach belieben Zimt, Zucker und Nelken miteinander. Bestreicht den ausgerollten Teig dann mit circa der Hälfte der Butter (so das auf der ganzen Fläche Butter ist) und bestreut das ganze dann mit dem Zimt- Zucker- Nelkengemisch. Nun rollt ihr den Teig an der langen Kante ein. Anschließend schneidet ca. 2 cm dicke Scheiben ab. Dreht diese kurz in der restlichen Butter (dafür am besten schmelzen) und schichtet es in eine vorgefettete Auflaufform. Jetzt das ganze noch mit dem verquirlten Ei bepinseln und ab ins Rohr damit.

Das ganze dann bei 180 C im vorgeheizten Backrohr für ca. 30 min backen. Falls eure Zimtschnecken nach ca. 15 Minuten schon eine goldgelbe Farbe haben, deckt sie einfach mit einem Stück Backpapier zu.

Lasst euch die kuhlen Köstlichkeiten schmecken!

Eure KUHLEMUH

Milchwirtschaft in Österreich

Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, wie viel Milch wir Kühe jedes Jahr in ganz Österreich abgeben? Wir haben uns das bei „Land schafft Leben“ angeschaut und haben dabei einige spannende Sachen aufgefallen.

Insgesamt werden in Österreich jährlich ca. 3,4 Millionen Tonnen Milch erzeugt. Davon werden 1,1 Millionen Tonnen Konsummilch erzeugt. Die restliche Milch wird zu Milchprodukten verarbeitet (könnt ihr mit unseren Rezepten übrigens auch ganz einfach selber machen, scrollt euch einfach durch unseren Blog).

Mit 1,1 Millionen Tonnen Konsummilch haben wir in Österreich einen Selbstversorgungsgrad von 164%. Wir haben also mehr als genug Milch, um alle Menschen in Österreich mit Milch zu versorgen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei ca. 80 Liter.

Warum Milch für Statistiken in Tonnen gerechnet wird? Weil Milch eine höhere Dichte hat als Wasser und deshalb ist der Umrechnungsfaktor nicht genau eins – wie bei Wasser- sondern etwas mehr (ca. 1,02 Kilogramm pro Liter Milch).

Kuhl, da raucht mein Kopf bei soviel Infos. Ich geh dann mal fressen.

Eure KUHLEMUH

Lebkuchen Kuchen

Morgen ist Weihnachten. Das macht für uns jetzt keinen Unterschied, denn Andrea und Michael kommen trotzdem zu uns in den Stall.

Von mir gibt es jetzt noch ein Weihnachtskuchen Rezept, falls die Kekse schon alle aufgegessen sind oder ihr einfach mal was anderes probieren wollt. Wir sagen Lebkuchen Kuchen dazu.

Zutaten:

350 g Mehl

100 g Nüsse (wenn ihr keine Nüsse verwenden wollt dann 40 g Mehl)

300 g Zucker

1 Esslöffel Lebkuchen Gewürz

1 Packung Backpulver

5 Eier

250 g Butter, zimmerwarm

1 Tasse lauwarme Milch

Zubereitung:

Die Zutaten, bis auf die Milch, in eine Schüssel geben und zusammen mixen. Dann solange die Milch zugeben, bis ein flüssiger Teig entsteht (Kann etwas mehr oder weniger als eine Tasse sein). Den Teig in eine eingefettete Backform geben und für ca. 50 min ins Backrohr bei 180 Grad Ober – und Unterhitze geben.

Wenn ihr wollt, könnt ihr den Kuchen auch noch mit einer Schokoglasur und Nüssen verzieren.

Frohe Weihnachten wünscht euch

eure KUHLEMUH

Kuhle Kekse – Mürbteigkekse

Zutaten:

200 g Butter

100 g Staubzucker

1 Ei

300 g Mehl

1 Prise Salz

1 Messerspitze Kardamon

Schale von einer Zitrone gerieben

1 Prise Vanillezucker

Zubereitung:

Zuerst alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig dann zugedeckt mind. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Den Ofen vorheizen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, ausrollen bis er eine Stärke von ca. 1 cm hat. Jetzt mit unterschiedlichen Formen Kekse ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier geben.

Bei 180 Grad für ca. 10 Minuten backen. Anschließend die Kekse auskühlen lassen.

Ihr könnt die Kekse dann noch nach belieben verzieren mit einer Zuckerglasur oder Schokolade. Mit Marmelade oder einem Tupfen Schokolade lassen sich die Kekse auch zusammenkleben – dafür müsst ihr die Kekse etwas dünner ausrollen.

Gutes Gelingen und eine schöne Adventzeit wünscht euch

eure KUHLEMUH