Kuhle Faschingskrapfen

Ihr wolltet schon immer mal selber Faschingskrapfen machen? Hier findet ihr ein einfaches Rezept das besonders gut wird mit meiner naturbelassenen Milch.

Zutaten:

70 dag glattes Mehl (Typ 480)

30 dag griffiges Mehl (Typ 480)

14 dag Zucker

14 dag Butter

Vanillezucker

Salz

1/2 Liter Milch

2 Pkg Trockengerm

1 Würfel Frischgerm

Rum

Mit ca. 2 EL Mehl, Zucker und Milch sowie der Frischgerm ein Dampfl bereiten und gehen lassen.

Die trockenen Zutaten vermengen. Butter zerlassen, die Dotter, Milch sowie Rum hinzufügen.

Alles miteinander vermengen und einen Germteig bereiten. Nach dem Rasten den Teig zu Kugeln formen (ca. 6-8 dag schwer) und nochmals rasten lassen.

Anschließend schwimmend im Öl herausbacken und mit Marmelade füllen.

Gutes Gelingen bei euren kuhlen Krapfen wünscht euch

eure KUHLEMUH

Zimtschnecken

Für dieses kuhle Gebäck verwendet ihr am besten unseren Briocheteig. Dazu braucht ihr dann noch ca. 200 g Butter (sehr weich), Zimt (gemahlen), Zucker und ein wenig Nelken (gemahlen). Außerdem ein Ei zum Bestreichen.

Zuerst bereitet ihr den Briocheteig zu. Für die Zimtschnecken lass ich ihn zweimal gehen, denn dann wird der Teig feinporiger. Sobald er also ein zweites Mal aufgegangen ist, knetet ihr ihn noch einmal ordentlich durch und rollt ihr dann zu einem Viereck aus.

Mischt nun nach belieben Zimt, Zucker und Nelken miteinander. Bestreicht den ausgerollten Teig dann mit circa der Hälfte der Butter (so das auf der ganzen Fläche Butter ist) und bestreut das ganze dann mit dem Zimt- Zucker- Nelkengemisch. Nun rollt ihr den Teig an der langen Kante ein. Anschließend schneidet ca. 2 cm dicke Scheiben ab. Dreht diese kurz in der restlichen Butter (dafür am besten schmelzen) und schichtet es in eine vorgefettete Auflaufform. Jetzt das ganze noch mit dem verquirlten Ei bepinseln und ab ins Rohr damit.

Das ganze dann bei 180 C im vorgeheizten Backrohr für ca. 30 min backen. Falls eure Zimtschnecken nach ca. 15 Minuten schon eine goldgelbe Farbe haben, deckt sie einfach mit einem Stück Backpapier zu.

Lasst euch die kuhlen Köstlichkeiten schmecken!

Eure KUHLEMUH

Milchwirtschaft in Österreich

Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, wie viel Milch wir Kühe jedes Jahr in ganz Österreich abgeben? Wir haben uns das bei „Land schafft Leben“ angeschaut und haben dabei einige spannende Sachen aufgefallen.

Insgesamt werden in Österreich jährlich ca. 3,4 Millionen Tonnen Milch erzeugt. Davon werden 1,1 Millionen Tonnen Konsummilch erzeugt. Die restliche Milch wird zu Milchprodukten verarbeitet (könnt ihr mit unseren Rezepten übrigens auch ganz einfach selber machen, scrollt euch einfach durch unseren Blog).

Mit 1,1 Millionen Tonnen Konsummilch haben wir in Österreich einen Selbstversorgungsgrad von 164%. Wir haben also mehr als genug Milch, um alle Menschen in Österreich mit Milch zu versorgen. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei ca. 80 Liter.

Warum Milch für Statistiken in Tonnen gerechnet wird? Weil Milch eine höhere Dichte hat als Wasser und deshalb ist der Umrechnungsfaktor nicht genau eins – wie bei Wasser- sondern etwas mehr (ca. 1,02 Kilogramm pro Liter Milch).

Kuhl, da raucht mein Kopf bei soviel Infos. Ich geh dann mal fressen.

Eure KUHLEMUH

Lebkuchen Kuchen

Morgen ist Weihnachten. Das macht für uns jetzt keinen Unterschied, denn Andrea und Michael kommen trotzdem zu uns in den Stall.

Von mir gibt es jetzt noch ein Weihnachtskuchen Rezept, falls die Kekse schon alle aufgegessen sind oder ihr einfach mal was anderes probieren wollt. Wir sagen Lebkuchen Kuchen dazu.

Zutaten:

350 g Mehl

100 g Nüsse (wenn ihr keine Nüsse verwenden wollt dann 40 g Mehl)

300 g Zucker

1 Esslöffel Lebkuchen Gewürz

1 Packung Backpulver

5 Eier

250 g Butter, zimmerwarm

1 Tasse lauwarme Milch

Zubereitung:

Die Zutaten, bis auf die Milch, in eine Schüssel geben und zusammen mixen. Dann solange die Milch zugeben, bis ein flüssiger Teig entsteht (Kann etwas mehr oder weniger als eine Tasse sein). Den Teig in eine eingefettete Backform geben und für ca. 50 min ins Backrohr bei 180 Grad Ober – und Unterhitze geben.

Wenn ihr wollt, könnt ihr den Kuchen auch noch mit einer Schokoglasur und Nüssen verzieren.

Frohe Weihnachten wünscht euch

eure KUHLEMUH

Kuhle Kekse – Mürbteigkekse

Zutaten:

200 g Butter

100 g Staubzucker

1 Ei

300 g Mehl

1 Prise Salz

1 Messerspitze Kardamon

Schale von einer Zitrone gerieben

1 Prise Vanillezucker

Zubereitung:

Zuerst alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig dann zugedeckt mind. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Den Ofen vorheizen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, ausrollen bis er eine Stärke von ca. 1 cm hat. Jetzt mit unterschiedlichen Formen Kekse ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier geben.

Bei 180 Grad für ca. 10 Minuten backen. Anschließend die Kekse auskühlen lassen.

Ihr könnt die Kekse dann noch nach belieben verzieren mit einer Zuckerglasur oder Schokolade. Mit Marmelade oder einem Tupfen Schokolade lassen sich die Kekse auch zusammenkleben – dafür müsst ihr die Kekse etwas dünner ausrollen.

Gutes Gelingen und eine schöne Adventzeit wünscht euch

eure KUHLEMUH

Was wir da am Ohr tragen

Bestimmt ist es euch schon öfter aufgefallen: das gelbe Kärtchen, dass zum Beispiel bei Kühen, Schafen und Ziegen am Ohr hängt. Natürlich auch bei mir.

Aber wozu ist das Ding eigentlich? Die sogenannte Ohrmarke dient zur Kennzeichnung des jeweiligen Tieres. Dabei geht es um die Dokumentation für tierärztliche Untersuchungen oder auch für eine genaue Rückverfolgbarkeit. Ein Tier hat sein ganzes Leben lang immer die gleiche Ohrmarke mit einer eindeutigen Wiedererkennungsnummer.

Was steht da jetzt drauf? Zuerst steht immer ein Länderkürzel, und zwar von dem Land, in dem der Betrieb, an welchem die Ohrmarke angebracht wurde, steht. Bei uns ist das dann AT für Österreich. Anschließend steht eine bis zu 12-stellige Nummer, die zur eindeutigen Identifikation dient. Außerdem seht ihr noch unterschiedliche Siegel wie von der zuständigen Behörde inkl. Name und Code oben.

Es gibt auch sogenannte elektronische Ohrmarken. Mithilfe eines Lesegerätes können wir noch schneller erkannt und zugeordnet werden.

Die können ja ganz schön viel diese Ohrmarken. Ich find meine super kuhl.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Topfennockerl

Zutaten:

250 g Topfen

1 Ei

1 Prise Salz

3 EL (Esslöffel) Mehl

3 EL Grieß

3 EL Butter

3 EL Brösel

1 EL Zucker

Zubereitung

Topfen, Ei, Mehl, Grieß und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Er sollte sich leicht von der Schüssel lösen lassen. Danach den Teig zehn Minuten stehen lassen.

In einem Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen und aus dem Teig mit Hilfe von zwei Löffeln Nockerl formen. Im siedenden Wasser (nicht kochend) für ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Nockerl oben auf Schwimmen und dann noch etwas ziehen lassen, so dass sie insgesamt gut 15 Minuten im Wasser sind.

Währenddessen die Brösel mit Butter und Zucker in einer Pfanne anrösten. Die fertigen Nockerln dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und in den gebratenen Brösel vorsichtig wälzen.

Also ich bin ja jedes Mal begeistert, was Andrea und Michael da aus unserer Milch zaubern. Lasst es euch schmecken.

Eure KUHLEMUH

Als Linda ihr Kalb bekommen hat

…war das ganz schön aufregend. Seit ca. 9 Monaten ist sie nun schon trächtig und die letzten zwei Monate war sie trocken gestellt – im Mutterschutz sozusagen. Das bedeutet, sie ist in einer extra großen Box mit viel Platz und ausreichend Stroh untergebracht und wurde nicht mehr gemolken. Dabei war sie aber nicht zu weit weg von uns, damit sie sich nicht einsam fühlt.

Mitten in der Nacht ist es dann losgegangen. Linda hat sich hingelegt und die Presswehen haben eingesetzt. Nach ein paar Minuten haben schon die Vorderbeine herausgeschaut, kurze Zeit später der Kopf und nach ca. einer halben Stunde war das Kalb da.

Michael und Andrea haben es dann mit Heu trocken gewischt und in eine, mit frischem Stroh ausgebettete, Kälberbox gelegt. Dort kann sich das kleine Kälbchen Lolly von ihren Strapazen der Geburt erholen.

Wichtig war, dass das Kalb gleich die Milch, die sogenannte Biestmilch oder Kolostrum, getrunken hat. Darin sind nämlich viele Nährstoffe, Antikörper und Aminosäuren enthalten. Sie ist auch gelblicher als die Milch, die sonst aus Lindas Euter kommt. Durch diese Biestmilch wird das Kalb und seine Immunabwehr gestärkt.

Puh, das war eine aufregende Nacht bei uns.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Pikante Topfenpressknödel

Zutaten:

600 g mehlige Erdäpfel

500 g Topfen

4 EL Mehl

Salz, Pfeffer

Schnittlauch oder Petersilie nach Belieben

Bratfett (zb Butter)

Zubereitung:

Kartoffel kochen, schälen und in eine große Schüssel pressen. Anschließend den Topfen unterheben, damit eine luftige Masse entsteht. Mit dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten und mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Den Teig zu einer ca. 3 cm dicken Rolle formen und von dieser 15 gleich große Portionen schneiden. Mit bemehlten Händen Laibchen formen. Dann die Laibchen in Mehl wenden und goldbraun herausbraten. Auf einer Küchenrolle abtropfen lassen.

Schmeckt besonders gut in der Suppe, zu Salat oder als vegetarische Burgervariante.

Lasst es euch schmecken!

Eure KUHLEMUH

Bis zum nächsten Jahr, liebe Teichalm!

Für unser Jungvieh geht es wieder von der Alm in den Stall. Dabei ist der Almabtrieb in Österreich mit bunten Blumen und Bändern verbunden. Aber warum eigentlich?

Die Tiere werden vor dem Abtrieb geschmückt. Je nach Region mit Blumen, farbigen Bändern und Ästen. Die großen Glocken mit bestickten Bändern werden statt der Alltagsglocke verwendet. Damit wird der erfolgreiche Almsommer gefeiert und das alle Tiere und Menschen wieder gut im Tal angekommen sind. Passiert jedoch etwas und wird jemand verletzt oder verstirbt sogar, dann wird auf den Schmuck verzichtet.

Bei uns wird der Almabtrieb nicht so groß gefeiert. Unsere Jungtiere werden von Bauer Michael bequem mit einem „Kuh-Taxi“ (oder auch Viehanhänger) von der Alm nach Hause gebracht. Wir sind immer froh, wenn unser Nachwuchs nach einem schönen Almurlaub auf der Teichalm wieder gesund und munter am Hof ankommt.

Kuhle Grüße von der Teichalm,

eure KUHLEMUH