Mozzarella selbstgemacht

Ihr wolltet schon immer mal Käse selber machen? Frischkäse habe ich euch ja schon gezeigt. Jetzt geht es weiter mit der Käsepalette.

Was ihr für eine Kugel Mozzarella braucht?

1 Liter kuhle Milch (hier findet ihr die Standorte)

4 – 5 Esslöffel Essig

Eine Prise Salz

Zuerst schöpft ihr von der Milch den Rahm ab (was ihr mit dem Rahm machen könnt findet ihr hier). Ihr könnt den Rahm auch dabei lassen, allerdings wird der Mozzarella dann nicht ganz so homogen und ein wenig bröseliger.

Jetzt gebt ihr die Milch in einen Topf und erwärmt sie vorsichtig. Wenn die Milch handwarm ist, gebt das Salz dazu. Sobald sich das Salz aufgelöst hat, gebt ihr vier Esslöffel Essig hinzu. Rührt dabei mit einem Kochlöffel um und erhitzt die Milch weiter. Die Milch beginnt jetzt zu flocken. Sobald die Molke klar ist, nehmt ihr den Topf vom Herd. Drückt jetzt die ausgeflockten Teile fest zusammen und ja das ist, wenn es so heiß ist, gar nicht so einfach. Am besten geht es, wenn ihr es zuerst schon mit dem Kochlöffel am Topfrand zusammendrückt. Gebt dann Käse nun in eine Schüssel mit Eiswasser und drückt die Molke heraus.

Und fertig ist der kuhle Mozzeralla. In der Molke eingelegt und im Kühlschrank haltet er sich auch gut für 2 bis 3 Tage.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure KUHLEMUH

PS: Probiert es ruhig öfter aus. Das braucht ein wenig Übung. Ihr schafft das!

Kasnudel

 Zutaten für 6 Portionen

200gKartoffel (mehlig)
500gBröseltopfen
1ELMinze (braun)
1ELKerbel
1PrisePfeffer
1PriseSalz

Zutaten für den Teig

600gUniversalmehl
6StkEier
4ELWasser (oder Milch)

Das Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine kleine Vertiefung machen und die Eier und das Wasser reingeben. Gut vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig nicht salzen, da das Kochwasser gesalzen wird. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 1 Std. rasten lassen – mit einem Geschirrtuch zudecken.

Erdäpfel weichkochen, abschälen und noch als heißer durch eine Kartoffelpresse drücken, oder mit der Gabel zerstampfen, aber nicht zu fein, man sollte sie doch noch ein wenig schmecken.

Den Topfen, die Kräuter dazugeben und die Masse noch salzen. Wer möchte, kann noch klein gehackten Röstzwiebel dazugeben. Kleine Kugeln formen und auf die Seite stellen.

Runde Teigfladen mit Ca. 8 cm Durchmesser und 0,5 cm Dicke ausrollen. Dann die Füllekugeln in den Teig setzen und den Rand krendln.

In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Sieden bringen. Die Kasnudln ca. 10 Min. sieden lassen.

Die Nudeln mit brauner Butter und Salat servieren.

Lasst es euch schmecken,

eure KUHLEMUH

Worauf wir liegen

Nach dem letzten Rezept erzähl ich euch heute etwas über unser Bett. Wir liegen nämlich ziemlich gemütlich auf einem dicken Strohbett.

Wir bekommen Weizeneinstreu. Dabei ist Stroh ein Abfallprodukt aus der Getreideproduktion, also sehr kuhl, da möglichst alles verwendet wird. Stroh wird beim Dreschen des Getreides, also beim Trennen von trockener Pflanze und Getreidekörner, gewonnen. Übrigbleibt dann Stroh und Getreide. Das staubt ganz schön. Während das Getreide beim Dreschen direkt in einen Anhänger kommt, bleibt das Stroh liegen und wird anschließend zu Ballen gepresst.

Worauf Andrea und Michael besonders achten ist, dass keine Mykotoxine oder Pilze im Stroh sind. Das kann passieren, wenn das Stroh zu feucht geerntet oder es falsch gelagert wird.

Dabei ist das Stroh nicht nur angenehm zum Liegen, sondern hin und wieder knabbern wir auch ein bisschen daran. Michael und Andrea geben uns ja das Beste vom Besten, da kann man ruhig mal daran knabbern.

Na ich leg mich dann mal in mein Bett im Kornfeld.

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Liptauer selbst gemacht

Heute gibt es von mir ein einfaches Rezept. Egal ob für die Jause oder Frühstück: Liptauer geht immer!

Was ihr dafür braucht:

250 g Topfen

1-2 Esslöffel Joghurt

1-2 Esslöffel Butter

1 kleine Zwiebel, fein geschnitten

Petersilie

Paprikapulver

Salz und Pfeffer

Wie ihr ihn zubereitet:

Verrührt zuerst Topfen, Joghurt und die zerlassene Butter, bis es eine homogene Masse ist. Rührt dann den Zwiebel unter. Jetzt gebt ihr nach Belieben Paprikapulver und Petersilie dazu. Ich mag am liebsten je ein Esslöffel Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist der Frühlingsaufstrich.

Lasst es euch schmecken!

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

PS: Mit ein paar Chiliflocken wird das Ganze noch etwas Feuriger!

Warum sich meine Milch verändert

Das letzte Mal hab ich euch ja erzählt, dass wir jetzt wieder auf der Weide sind. Das bedeutet auch, dass sich unsere Milch ein wenig verändert.

Durch die unterschiedlichen Fütterungen (hier kommt ihr zu meinem Futterbeitrag für die Winterfütterung) hat die Milch im Sommer eine andere Fettsäuren-Zusammensetzung als im Sommer.

Durch das frische Gras verändert sie sich nämlich zum Positiven und es sind mehr Omega 3 Fettsäuren in der Milch.

Und durch die Naturbelassenheit der Milch bekommt ihr das auch 1:1 weiter.

Ganz schön kuhl oder?

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Quelle: WEISS D., KIENBERGER H., EICHINGER H.M.(2006): Fettsäuremuster der Milch in Abhängigkeit praxisüblicher Fütterungsstrategien. Interdisziplinäres Symposium: Omega-3 Weidemilch – Chancen und Möglichkeiten für Milch- und Rindfleischerzeugnisse vom Grünland. Kempten 2006.

Wir dürfen raus

Wenn es das Wetter zulässt, haben wir die Möglichkeit, uns in unserem großen Auslauf auszutoben, in der Sonne zu stehen oder die Aussicht und die frische Luft zu genießen. Ab dem Spätsommer geht es für uns auch auf die Wiese. Wir können dann frisches Gras fressen, was uns richtig gut schmeckt und außerdem auch noch richtig gut für uns ist. Dort haben wir auch mehr Platz und können es uns so richtig gut gehen lassen.

Ihr werdet es auch in der Milch merken, dass wir draußen waren. Warum das so ist, lest ihr in meinen nächsten Beitrag.

Bis bald und kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Frühlingszwiebelaufstrich

Heute gibt es wieder ein kuhles Rezept von mir.

Was ihr dafür braucht:

250 g Topfen

3-4 Frühlingszwiebel

1-2 Esslöffel Joghurt

1-2 Esslöffel Butter

Salz und Pfeffer

Wie ihr ihn zubereitet:

Schneidet die Frühlingszwiebel in feine Scheiben. Verrührt Topfen, Joghurt und die zerlassene Butter, bis es eine homogene Masse ist. Rührt dann die Frühlingszwiebel unter. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist der Frühlingsaufstrich.

Lasst es euch schmecken!

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Gelbe Palette

Das letzte Mal hab ich euch ja alles über die weiße Palette erzählt. Heute ist die gelbe Palette dran.

In der gelben Palette findet ihr Butter und Käsesorten, die kein Frischkäse sind. Frischkäse heißt, dass der Käse keine Reifung hinter sich hat.

Also welche Produkte gehören jetzt in diese Palette? Butter und Butterfett, außerdem alle Käsesorten, die ihr euch so vorstellen könnt: Gouda, Tilsiter, Emmentaler oder Bergkäse.

Und schon wieder was dazugelernt. Das nächste Mal gibt es wieder ein Rezept von mir!

Bleibt gespannt! Bis dahin kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Weiße Palette – bitte was?

Ich hab heute was Lustiges gehört. Andrea hat zu Michael was von einer weißen Palette und Milch gesagt.

Natürlich habe ich mich dann gleich auf die Suche begeben und folgendes herausgefunden:

In der Milchwirtschaft wird zwischen der weißen und der gelben Produktpalette unterschieden. Das wiederum leitet sich von den Produktfarben ab.

Also zur weißen Palette zählen so Produkte wie Milch, Joghurt, Sauerrahm oder Frischkäse. Außerdem zählen da auch Frischkäsezubereitungen wie Krenfrischkäse oder Schnittlauchfrischkäse dazu. Das gleiche bei Joghurt und Milch. Auch wenn sie mit einem Geschmack versetzt ist, ist die Milch oder das Joghurt noch immer Teil der weißen Palette.

Einiges aus der weißen Palette könnt ihr auch ganz einfach mit meiner naturbelassenen Milch selber machen zB Joghurt, Sauerrahm oder Frischkäse.

Sehr interessant! Also ich hab wieder was Kuhles gelernt. Und ihr?

Kuhle Grüße,

eure KUHLEMUH

Kuhle Faschingskrapfen

Ihr wolltet schon immer mal selber Faschingskrapfen machen? Hier findet ihr ein einfaches Rezept das besonders gut wird mit meiner naturbelassenen Milch.

Zutaten:

70 dag glattes Mehl (Typ 480)

30 dag griffiges Mehl (Typ 480)

14 dag Zucker

14 dag Butter

Vanillezucker

Salz

1/2 Liter Milch

2 Pkg Trockengerm

1 Würfel Frischgerm

Rum

Mit ca. 2 EL Mehl, Zucker und Milch sowie der Frischgerm ein Dampfl bereiten und gehen lassen.

Die trockenen Zutaten vermengen. Butter zerlassen, die Dotter, Milch sowie Rum hinzufügen.

Alles miteinander vermengen und einen Germteig bereiten. Nach dem Rasten den Teig zu Kugeln formen (ca. 6-8 dag schwer) und nochmals rasten lassen.

Anschließend schwimmend im Öl herausbacken und mit Marmelade füllen.

Gutes Gelingen bei euren kuhlen Krapfen wünscht euch

eure KUHLEMUH